Kultur Punkt West –
Ein neuer Name für das Gemeinschaftshaus Weststadt
Seit Dezember 2010 ist das Gebäude in der Ludwig-Winter-Straße 4, in dem das Gemeinschaftshaus Weststadt (GHW) untergebracht ist, im Eigentum der Stadt Braunschweig.
Seit 23 Jahren ist das GHW hier als überbezirkliche soziokulturelle Einrichtung des Fachbereichs Kultur im Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig tätig.
Mit einem erweiterten Raumangebot und einer Neukonzeption will das Haus nun in eine neue Ära starten. Die Vernetzung von Service-Angeboten sowie die Entwicklung zielgruppenorientierter kultureller Projekte in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Trägern im Stadtteil stehen dabei weiterhin im Fokus.
„Das Haus bietet mit seiner bereits bestehenden Rolle im Kommunikationsnetzwerk innerhalb der Weststadt gute Voraussetzungen, die zentrale Rolle als kommunaler Kultur- und Freizeittreffpunkt im Stadtteil zu übernehmen und einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Stadtteils zu leisten“, so Dr. Anja Hesse, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Schon mit seinem bisherigen Angebot reagiert das Gemeinschaftshaus bereits auf die gesellschaftlichen Strukturen der Weststadt. Die in den letzen Jahren verlaufene stärkere Ausrichtung des Hauses auf die Bewohner des Stadtteils und die Entwicklung neuer Angebote werden konsequent weitergeführt.
Auch die Weiterführung der bisherigen regelmäßigen Kooperationen mit intensivierter Projektabstimmung ist für eine erfolgreiche Arbeit des Hauses unerlässlich und auch weiterhin ein Schwerpunkt seiner Arbeit.
„Das Angebot wird noch stärker als bisher auf die Integration der Bevölkerungsschichten mit Migrationshintergrund und das Bewahren ihrer kulturellen Identität ausgerichtet sowie die Veränderungen im Kontext der demographischen Entwicklung in den Mittelpunkt stellen“, so Bianca Winter, Fachbereichsleiterin Kultur.
Mit der Neukonzeption ist auch eine Umbenennung vorgenommen worden. Seit dem 1. Juli heißt das Haus nun „Kultur Punkt West“ und wird mit einem neuen Logo sein neues Erscheinungsbild und damit seinen Standort und Charakter als kulturellen Treffpunkt im Stadtteil dokumentieren.
„Die Bezeichnung „Gemeinschaftshaus“ hat die über die Jahre gewachsene Vielfalt der Angebote in dem Haus nicht angemessen wiedergegeben“, so Marina Meiser, Leiterin der Einrichtung, zu der Umbenennung. Der neue Name trägt zur Kenntlichmachung der Vernetzung mit den drei Treffpunkten des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt bei. Damit werden die Verbundenheit und gemeinsamen Zielsetzungen der Einrichtungen als einander ergänzende Partner für alle Bewohner im Stadtteil hervorgehoben.
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